Ein Wiedersehen in Thessaloniki, Griechenland

Manchmal ergeben sich spontan und kurzfristig einfach die besten Dinge.

Nachdem ich vor ein paar Wochen etwas geknickt war, dass WizzAir meine Flüge nach Santorini einfach storniert hat, dachte ich mir gut ein anderes Sommerziel muss her. Ein langes Wochenende kann ich nicht einfach so ungenutzt lassen und mein einzig richtiger Urlaub in 2021 (eine Fernreise) steht erst in zwei Monaten an. Gesagt getan, ich buchte um. Nachdem ich alle Optionen gecheckt hatte, inkl. Preise für die Unterkünfte, buchte ich einen neuen Flug -> nach Thessaloniki. Griechenland hatte mir letztes Jahr mit Kreta und Athen schon gut gefallen, in Italien war ich im Juni und so war dies die beste Option.

Als ich auch anderen davon erzählte, fragte Ramona genauer nach, wann und wohin ich genau fliege. Das war ungefähr +/- vor 14 Tagen. Kurzerhand entschied Sie sich von Berlin aus einfach auch einen Flug zu buchen und mir Gesellschaft zu leisten. Ramona und ich lernten uns im Oktober 2020 auf Kreta kennen. Wir unternahmen ein wenig zusammen und wurden im Laufe der Zeit Freunde. Anfang Mai 2021 besuchte Sie mich hier und nun hieß es für uns beide ein langes WE in Thessaloniki.

Am Freitag hieß es für mich erstmal um 2.30 Uhr Nachts Aufstehen, eben schnell fertig machen, Sachen einpacken und los. Um 3.00 Uhr saß ich im Auto und um kurz vor 4.00 Uhr war ich bereits in Dortmund am Flughafen. Normalerweise hätte ich aus Geiz weiter weg geparkt. Allerdings dachte ich mir „ach komm, als Frau alleine im Dunkeln hier rumlaufen ist Käse“ und buchte mir luxuriös einen Parkplatz am Flughafen, quasi direkt vor der Tür. Macht das nicht, erst recht nicht wenn ihr nicht alleine fliegt. Der Spaß ist viel zu teuer. Hin- und Rückflug kosteten mich gerade einmal 110,00 Euro und der Parkplatz 75,00 Euro. Wirklich pure Geldverschwendung. Aber es war äußerst bequem 🙂

Security check, Dokumenten check und um 5.30 Uhr hieß es auch schon „bitte einsteigen“. Ich schrieb vom Flughafen aus mit Ramona, ihr Flug bordete zwar etwas später, aber Sie sollte 15min nach mir ankommen. Wie praktisch das einfach war… Herrlich!

ich liebe diese Wing Bilder bei aufgehender Sonne und diese Wattewolken

Mit einer Stunde Zeitverschiebung landete ich bereist um 8.45 Uhr (hier 9:45 Uhr) heisst wir flogen gut 2,5 Stunden. Erstmal eben Sicherheits- und Dokumentenkontrolle bei jungen griechischen Polizisten, ob denn auch alle Dokumente stimmen und vollzählig sind. Check. Da ich den kleinsten Mini-Koffer meines Lebens dabei hatte (40x30x20 cm) und das mein einziges Gepäckstück war, marschierte ich direkt durch den Ausgang raus.

Kurzer stop für einen Iced Latte (es war bereits 20 Grad wärmer als in Deutschland (ich stieg bei 9 Grad in den Flieger),ich brauchte Abkühlung. Als ich an der Anzeige vorbei kam, wurde dort auch schon der Flieger aus Berlin als gelandet angezeigt. Ich rauchte noch eine und keine 10min später kam mir Ramona auch schon entgegen.

Da wir beide nicht so wirklich etwas geplant hatten, hatte Ramona am Vortag zumindest mal geschaut welche Möglichkeiten es gibt in die Stadt zu kommen. Wir entschieden und für den Bus X1. Für 1,80 Euro fährt man ca. 40 Minuten bis zum Aristoteles Platz. Man kann aber natürlich auch vorher überall aussteigen und der Bus fährt dann am Ende weiter bis zum Bahnhof.

Wir stiegen am Aristoteles Platz aus und hatten, bis auf die Wohnung, keine Ahnung was uns erwartet. Man kann aber erstmal festhalten, dass dieser riesige Platz wunderschön angelegt ist. Mittig befinden sich Grünanlagen -etwas höher gelegen- , drum herum breite Wege zum entlang laufen und unten mündet der Aristoteles einfach direkt an der Promenade, also am Meer.

Tadaaa da bin ich auf dem Platz und gucke direkt auf das Meer

Da es bis zum Check-in aber noch dauerte, liefen wir auf der Suche nach Frühstück erstmal die Promenade entlang. Dort waren die Schicki Micki Läden, wir nannten Sie liebevoll erste Reihe Plätze. Wir passten dort nicht wirklich hin und fühlten uns mit dem Koffer am Arm auch eher etwas unwohl. In einer Seitenstraße fanden wir nachher das Noon, ein süßes Café. (auch wenn der eine Kellner etwas mürrisch guckte) Seine Kollegin war super nett und hilfsbereit. Da die Karte allerdings nicht so wirklich auf Englisch war und unser Griechisch nicht überzeugt, bekamen wir am Ende etwas unerwartet Shakshuka – Spiegeleier auf Tomaten – Zwiebel Ragout. Klar, wir beide hatten Bock auf Eier zum Frühstück…aber dachten eher an Rührei. Zu dem Shakshuka gab es frisches Brot und wir hatten beide einen Iced Espresso, ok ich on top einen frischen O-saft.

Noch eben schnell meine Jeans gegen eine kurze Hose getauscht und die Jeans in Ramonas Koffer gequetscht tingelten wir so gegen 13 Uhr dann los in Richtung Unterkunft. Check-in war ab 14 Uhr…aber sowohl für die Haustür, als auch für die Schlüsselbox in der unsere Zimmerkarte auf uns wartete, hatten wir die Zahlencodes. Wir kamen vorbei an einem Markt. Dort gab es alles, Oliven, Nüsse, Kleidung jeglicher Art, so wie natürlich Fisch und Fleisch. Der Anblick eines ganzen Schafes in einem Einkaufswagen, samt Kopf, versetzte Ramona einen kleinen Schock. Die weiteren Tierköpfe verpassten ihr ein Gefühl von Ekel. Ich kannte den Anblick von anderen Märkten bereits und fand es irgendwie normal. Das Schaf in dem Einkaufswagen ließ mich kurz schmunzeln. Interessante Art Kadaver zu transportieren., hatte ich so noch nicht gesehen.

Nach ein wenig Suche fanden wir unsere Unterkunft und man muss sagen die war schon echt der Hammer. Von Außen hätte man diese Art Appartement niemals erwartet. Ok, ein kleiner Wehrmutstropfen und sicher meckern auf höchstem Niveau… auf den Bildern im Internet hieß es zum einen „Meerblick“ (den man nur hatte wenn man sich komplett über das Balkongeländer beugte) und es gab Whirlpools nur nicht in unserem Zimmer. Aber gut, es war eine Traumwohnung, mega Lage (direkt zwischen Hafen und Ladadika, dem Ausgehviertel). Ganz ehrlich, für 3 Nächte war der Preis von 230,00 Euro insgesamt mehr als gerechtfertigt!

Also wenn das nicht mal die krasseste Bude ist, weiss ich es auch nicht. Ich habe sicher noch nie so luxuriös übernachtet! Mal für euch zum Lachen, der Meerblick 🙂

ganz hinten über den Dächern seht ihr das Meer

Nachdem wir uns eben frisch gemacht haben liefen wir einfach los. Schön zu Fuß die City erkunden. Was ich vergaß? Ramona ist super sportlich und hat von gemütlich spazieren und den Schritten die wir erreichen völlig andere Maßstäbe. Fitnesstechnisch brachte mich dieser Trip an meine Grenzen!

In den ganzen Straßen und Gassen entdeckte ich jede Menge Streetart, Graffitis und war direkt sehr angetan von der Stadt! Die für mich schönsten Kunstwerke teile ich mit euch ❤

Wir liefen weiter und entdeckten auch ein paar Sightseeing Spots. Da wir beide jetzt nicht so super vorbereitet waren, kann ich euch leider nicht immer sagen, wo wir uns gerade befanden und was wir gesehen haben. An dieser Stelle sorry für die fehlende Organisation. So bin ich eben – einfach buchen und los. Ein Chaot und Genießer.

die Rotunde
der Weisse Turm
möglicherweise ein Teil der alten Stadtmauer
einer der Füße etwas näher
ich einer der vielen Kirchen, die da gerade so rum lagen

Natürlich darf auch die Stadt nicht fehlen, für einen besseren Eindruck hier ein paar Aufnahmen für euch, die auch am ersten Tag entstanden.

überall gibt es diese kleinen Plätze mit Restaurants – i love it!

Nach gut 20.000 Schritten und am Nachmittag auch mit ordentlich Sonnenschein entschieden wir uns für die Heimkehr. Wir machten uns fertig und genossen das erste Bier des Urlaubs auf Balkonien.

Ich war happy wie nur was. Sommer, Sonne, Sonnenschein, Meer (riechen konnte man es dort), immer noch um die 30 Grad und ein kaltes Bier in der Hand. Genau so hatte ich mir den Urlaub vorgestellt. Perfekt! Nachdem wir beide unser Bier geleert hatten, ging es zum Abendessen. In Erinnerung an Kreta und unsere gemeinsamen Essen dort gab es eine Vielzahl an Kleinigkeiten zum teilen. Ich liebe diese Art des Essens. Leider war es das einzige Mal, dass wir es so machten. Ramona war es die anderen Abende lieber eigene Tellergerichte zu bestellen.

Rotebeetesalat, Gigantes Bohnen in Tomate, gefüllte Aubergine, Tzatziki, frische Brot, Hühnchen (sieht man gerade nicht) und natürlich ein gutes, großes Bier

Wie ihr sehen könnt – ich bin happy! So sieht eine glückliche Isy aus. Nach reichlich Mehrarbeit und zwei Schäden in der Wohnung vor meinem Abflug war dieser Trip genau was ich brauchte.

Wir bummelten anschließend noch etwas durch die Straßen und entdeckten lauter Bars und Kneipen. Es gab sogar ein paar Straßen, in denen nur Kneipen waren – schön mit Außengastronomie. Wir machten einen Stop in einer Kneipe Namens Brewdog. Nach einem Getränk dort war Ramona allerdings nicht mehr nach Trinken. Also ging es zurück zum Appartement. Kurzer Stop noch eben am Pier, wir wollten uns dort im Dunkeln mal umschauen. Es war der Treffpunkt der Pärchen am Ende des Piers und vorne der der Singles und Grüppchen.

Da ich wirklich und von Herzen gerne noch ausgegangen wäre, so schön unkompliziert, draußen in der Wärme, mit lauter Fremden zum kennenlernen… Ramona aber nicht danach war, kaufte ich mir noch zwei Bierchen als Schlürschluck für Balkonia. Der Ausblick Abends vom Balkon war Wahnsinn. Man hörte zudem noch die Musik, es waren immer noch mindestens 25 Grad und man konnte herrlich draußen sitzen.

das Bild entstand nach Mitternacht – ihr seht das Leben auf den Straßen

Der nächste Tag stand voll und ganz unter dem Zeichen von Sightseeing und „Bergsteigen“. Wir liefen los und unser Ziel war das Heptapyrgion, mitten auf dem Berg oberhalb Thessalonikis mit einem Blick über die ganze Stadt. Der direkteste Weg betrug 3,0km – nur bergauf. Allerdings benötigten wir erstmal eine Stärkung! Da ich schon einige Stunden wach war hatte ich Schmacht bis unter beide Arme.

Für mich gab es Pancakes mit Cheddarsauce, Bacon und Spiegeleiern, dazu einen kleinen Salat. Nicht zu vergessen sind mein Iced Espresso und frisch gepresster Orangensaft. 4 Pancakes samt all der umliegenden Kalorienbomben waren dann aber doch ein wenig viel für meinen Magen. Ich gab nach 2,5 Pancakes, den Eiern, dem Salat und den Getränken auf. Puh, wenn das Abendessen mehr als 12 Stunden her ist, ist der Magen gar nicht auf solche Portionen vorbereitet! Heiliger Strohsack war ich voll. Gut motiviert starteten wir unseren Walk nach oben.

Vorbei an dem Forum Romanum…

…schossen wir die ersten Bilder von uns gegenseitig an einer Kirche, wo auch sonst! Kirchen gibt es hier wirklich an jeder Straßenecke.

Wir liefen durch viele Straßen, lauter Umwege, um so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. Ein Eindruck der Stadt mit allen Facetten war das, was wir uns von diesem Marsch wünschten. Umso weiter wir uns vom Meer, dem Hafen und dem Stadtzentrum entfernten, umso mehr konnte man die Armut sehen. Eingeschlagene Scheiben, unangenehmer Geruch, einige Obdachlose am Straßenrand, lauter streunende Katzen und Hunde. Es war nicht überall so, bitte versteht mich nicht falsch. Aber ein paar Straßenzüge ließen durchblicken, wie das Leben neben den Touristen und dem Geld so aussehen kann.

Nach einiger Strecke den Berg hoch, kamen wir an einem Kloster vorbei, dem Vlatades-Kloster. Hier hatte man einen unglaublichen Blick über die Stadt!

Auch das Kloster selbst ist ganz süß.

In der Nähe des Klosters, auf der anderen Seite der Stadtmauer und somit nicht mehr innerhalb von Thessaloniki, gönnten wir uns eine kalte Cola. Ich war hier schon nass geschwitzt und am Rande meiner körperlichen Belastbarkeit. Da ich aber so neugierig war, wie das Heptapyrgion aussieht, liefen wir aber weiter hoch (innerlich war mir nach aufgeben und einem Taxi). Unterwegs entdeckten wir einen schönen Strauch voller Hibiskus Blüten.

wie man sieht, ich habe etwas geschwitzt 🙂

Am höchsten Punkt von Thessaloniki angekommen, dem Heptapyrgion, war es 16.40-16.50 Uhr und um 17 Uhr sollte es schließen. Dafür waren uns dann die 6 Euro Eintritt zu viel. Also ein wenig für die Katz 😦

Bergab kamen wir am Trigonion vorbei. Da die Öffnungszeiten hier dieselben waren genossen wir die schöne Aussicht.

Ok, ich bin mitten drin
Zeit für „Zunge raus“

Unten angekommen legten wir noch einen kleinen Shopping-Stop ein. Ramona war nach einer neuen Shorts und einem Shirt, ich fand ein neues Shirt auch eine gute Idee. Insbesondere, da die Griechinnen sehr freizügig und offen waren. Wir waren beide erfolgreich und nach einer ausgiebigen Dusche zog ich die neue Errungenschaft direkt an.

Zeit für Vino

Tadaaa ich war auch mutig und trage ein bauchfreies Shirt. 🙂

Die Unterkunft hatte eine Flasche Wein springen lassen, die wir uns schön gekühlt schmecken ließen. Man beachte bitte meinen zum Land abgestimmten Nagellack, selbst die Füße waren passend lackiert. Anschließend suchten wir eine Weile nach dem passenden Restaurant. Meine erste Wahl hatte nicht geöffnet. Wir einigten uns dann auf einen Kebabshop, dort wurden uns aber einige Male die Tische vor der Nase weggeschnappt. Die Stimmung stand auf der Kippe. Am Ende landeten wir in einem Restaurant in der Nähe von dem gestrigen. Ramona aß Hühnchen Gyros, ich hatte Souvlaki – leider echt durchwachsenes Fleisch und ich stehe einfach nicht auf Knubbels und Bubbels. 😦 Wir teilten uns eine Karaffe Wein. Der Rosé schmeckte mir besser, als Ramona. Somit trank ich den Rest aus. Mit einem leichten Schwips am Samstagabend ging es nach einem kleinen Spaziergang wieder nach Hause. Ich hatte, mal wieder, Hummeln im Hinter. Das Ausgehen hat mir wirklich gefehlt!

Der letzte Tag kam und wir haben uns für einen Strandtag entschieden. Nach zwei Tagen mit mehr als 20.000 Schritten war Erholung einfach wunderbar!

Unser Taxi zum Strand kam und wir düsten mit dem Boot Richtung Perea. Nach einem langen Gespräch mit einem Kolumbianer, der gerade in Deutschland wohnt und arbeitet, kamen wir nach einer guten Stunde an. Mir hing der Magen in den Kniekehlen! Aber Stärkung nahte und an dieser Stelle kann ich sagen – das beste Frühstück des Trips. Also falls ihr mal in Perea sein solltet, besucht das Abuelos.

Für mich gab es Poached Eggs auf Toast mit Avocado. Getoppt mit Cheddarsauce und Bacon. Das Salatdressing war ebenfalls super! Selbst die Limo war mal etwas völlig anderes. Yuzu und Gurke, weniger süß und super erfrischend.

Jetzt hieß es Zeit für Strand, Sonne und Meer.

happy Isy ❤
der Pier von Perea

Oben sehr ihr ein Flugzeug im Landeanflug, wirkt auf dem Foto viel weiter weg als in der Realität.

Als es Zeit für den Rückweg wurde, ließ uns das Boot einfach stehen. Es sei schon voll (richtig, halbvoll)… aber wir hätten mindestens 30min auf das wirklich letzte Boot warten müssen und es standen am Pier sicher 30 Leute. Wir entdeckten zwei junge Männer, die recht offensichtlich auch aus Deutschland stammten. Ich fragte, ob wir uns ein Taxi teilen mögen. Die Jungs waren dabei. Sie übernahmen die Suche nach dem Taxi und ich die Preisverhandlungen. 25,00 Euro für alle 4 – perfekt. Das Boot kostete 5,00 Euro pro Person. Benötigte länger, war unkomfortabler und quasi derselbe Preis. Nur die Aussicht vom Boot ist eindeutig besser – hier der Blick auf Thessaloniki.

sorry, etwas verschwommen

Für die etwas schlechte Aufnahme am Tag hier eine schöne vom Pier am Abend bei Vollmond.

Am letzten Abend war wieder Zeit für Bierchen auf dem Balkon.

Endlich hatte dieser Jumpsuit Premiere. Das Highlight des Outfits? Eindeutig der Rücken 🙂

Abendessen gab es in einem sehr schicken Restaurant, welches Ramona aussuchte. Der griechische Salat war definitiv das Highlight! Ich hatte dazu Pasta mit Zucchinipesto und Thunfisch. Der Thunfisch war aus der Dose und unten schwamm alles in Öl. Appetitlich für mich, eher nicht. Geschmacklich war es echt um Längen besser, als die Optik. Nur leider nicht, was ich erwartet hatte. Ramona hatte Zitronenhühnchen mit Mais und Kartoffeln. Auch hier ein Ölfilm am Boden. Ich bekam ein großes Stück Hühnchen und einen Maiskolben (halb) zum probieren. Beides echt lecker, machte neben dem Salat in dem Brot/Croutons eingearbeitet waren, aber auch gut satt.

Wir ließen den Abend ruhig und beim Packen ausklingen. Schließlich ging es super früh los.

Um 6.45 Uhr klingelte mein Wecker am nächsten Morgen (hier 5.45 Uhr). Wir suchten 3 Haltestellen ab, aber der X1 fuhr nicht. So entschieden wir uns für ein Taxi.

Es gab noch einen Kaffee draußen vor dem Abflug und wir bekloppten schossen ein letztes Selfie.

Da WizzAir (meine Airline) mir sämtliche Mails schickte, ich müsse das Deutsche Einreise Formular ausfüllen und könne nicht online Einchecken, da vorab die Papiere kontrolliert würden, hatte ich etwas Sorge. Doch völlig umsonst… das einzige was kontrolliert wurde war mein Gepäck. Ob der winzige Koffer wirklich in die Kleinste Größe passte. Tadaaa er passte rein! 🙂 Ab durch die Security und schnell noch ein paar Oliven für Diana und mich geshoppt. Wir zwei lieben Oliven und da ich ja regelmäßig kleine Kochevents schmeiße, mussten die mit! Nur wie?

Ramona, der Fuchs, hatte eine super Idee! Sie sah auf den ersten Blick, dass meine Jeansjacke große Innentaschen hat. Wir probierten es kurz aus und in jede Tasche passte eine große Packung Oliven. Den Flug über versuchte ich mich kaum zu bewegen und die feinen Köstlichkeiten kamen heile hier an.

Flughafen Dortmund
Original griechische Oliven

Einen letzten Snack hatte ich mir noch aufbewahrt. Ich hatte unterwegs doch weniger Hunger als gedacht und hatte mein Panini importiert. Das ließ ich mir hier Zuhause schön auf der Couch schmecken, bevor es ein Nickerchen gab.

Denn später hieß es ab an die Arbeit. Zurück in die Realität.

Veröffentlicht von easy-the-gypsy

Bunt, verrückt und für jede Reise zu haben

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