Endlich wieder Kreta!

Zunächst erstmal wieder ein großes „Sorry“ an euch alle für meinen monatelangen Rückstand mit den Beiträgen hier… Bin ich euch doch den ein oder anderen Beitrag schuldig. Aber ich werde mir Mühe geben, vor meinem Thailand Trip im Februar so ziemlich auf dem Laufenden zu sein. Also los geht’s!

Nadine und ich schmiedeten bereits in 2022 die ersten Pläne zusammen in den Urlaub zu fahren. Das ergab sich aus einer fixen Idee von Diana und Ihrer Mama auf der Geburtstagsparty von Holger, Diana’s Mann. Diana und Magda waren sich sicher, Nadine und ich sollten mal zusammen in den Urlaub fliegen.

Gesagt, getan! Wir planten direkt für September 2023. Nadine’s Wunsch war Sardinien. Durch meinen Jobwechsel, das umverteilen vor Urlaub und insbesondere nach der Recherche von Flügen, Preisen und Co, fiel Sardinien durch das Raster.

Für den Preis von Flug und super einfacher Ferienwohnung, fand ich für die eine Woche einen Trip nach Kreta, All Inclusive.

Anfang September ging es los. Der erste Zug von Münster nach Düsseldorf fiel unterwegs aus. In Duisburg stiegen wir in die nächste Möglichkeit um. Dieser Zug hatte eine weitere Stunde Verspätung. Trotz meines einkalkulierten Puffers wurde es langsam knapp für uns! Noch nie zuvor waren Nadine und ich zusammen in den Urlaub gefahren. In der ersten ungeplanten und etwas stressigen Situation, schon vor dem Abflug, blieb sie wirklich gelassen. Sie verließ sich darauf, dass ich alles irgendwie managen würde.

Wir kamen 15 Minuten vor Ablauf der Frist für die Gepäckaufgabe am richtigen Schalter an. Ab zur Sicherheitskontrolle. Die Schlange war deutlich länger, als erwartet. Wir wollten beide noch wenigstens einen Snack und der obligatorische Toilettengang durfte auch nicht fehlen. Am Gate angekommen stiegen die Ersten schon in den Vogel ein. Offensichtlich waren wir heute eher in dem Last Minute Team!

Auf Kreta angekommen warteten wir in dem guten TUI Bus eine knappe Stunde bis zur Abfahrt. Weitere 45 Minuten später schafften wir es dann zum Hotel. Es war nun 21.30 Uhr. Somit waren knappe 12 Stunden vergangen, seitdem ich Nadine abgeholt hatte. Da sieht man – All Inclusive ist nicht unbedingt schneller.

Im Hotel angekommen bat uns der junge Mann an der Rezeption direkt unsere Taschen in die Ecke zu werfen. Das Buffet schließt um 21 Uhr und es wäre mit dem Abräumen schon begonnen worden. Wir ließen alles fallen und machten uns über die Reste vom Buffet her. Gut gestärkt hieß es dann Check-In. Von dort ging es mit einem Van zum Zimmer, nicht unerheblich einen Berg hinunter.

Unser Zimmer war alles andere, als ich erwartet hatte. Nach dem Trip mit TUI in die Dominikanische Republik war ich offensichtlich viel zu verwöhnt! Es war sauber, aber wirklich sehr einfach. Nadine war auch hier deutlich entspannter, als ich erwartet hatte und nahm das Zimmer mit Fassung! Sauber und mit tollem Balkon wäre doch voll ok. Wunderbar!

Zeit, dass der Urlaub auch endlich beginnen konnte! Da alle alkoholischen Getränke, trotz All Inclusive, nach 22 Uhr Geld kosten sollten, gönnten wir uns direkt ein paar mehr.

Die Hotelanlage selbst war wirklich schön, so viel sahen wir bereits im Dunkeln.

Der nächste Morgen startete mit einer Tasse instant Kaffee bei dieser wundervollen Aussicht ❤ Ich glaube das war der Moment, in dem wir beide einfach happy waren den Urlaub gebucht zu haben.

Nachdem wir zur Rezeption und dem Frühstück bereits 10-15 Minuten bergauf gelaufen sind, machten wir uns eben fertig für den Strand. Der lag weitere 15-20 Minuten zu Fuß in die andere Richtung den Berg runter. Wir verzichteten auf den Shuttle und sahen es als unsere kleine Sporteinheit bei all dem guten Essen und den ganzen Getränken. Sonne und Strand, was hatten wir zwei uns darauf gefreut!

Nach einem ausgiebigen Sonnenbad war es Zeit für eine kalte Erfrischung!

Ich glaube an dem Foto sieht man schon, wie unglaublich happy ich war!

Wie es bei All-In so ist, wirklich viel passiert nicht. Frisch geduscht war Zeit für das Abendessen. Hier lernten wir Manolis kennen, der von nun an so ziemlich jeden Abend dafür sorgte, dass wir niemals nie eine Sekunde Durst hatten! Einfach herrlich.

Von der Terrasse oben hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang – was für ein perfekter erster Urlaubstag!

Was ist die Steigerung von happy?

Zusammen aus den Pappbechern Wein to go trinken und dabei Blödsinn machen!

Da die Animation überwiegend auf französisch war, haben wir gar nicht mitbekommen, welche Touren wir hätten buchen können. Aber ich habe eine Bushaltestelle entdeckt und herausgefunden, dass wir mit dem Bus nach Heraklion kommen. Das für 3,50 Euro pro Weg und ohne uns ein Taxi nehmen zu müssen. Mein Backpackerleben hat sich mal wieder rentiert.

Nach unserem Frühstück und ein bisschen Zeit am Pool – es war schon wirklich wunderschön! …

… war es Zeit für unseren Ausflug nach Heraklion. Nadine war noch nie zuvor in Griechenland und ich war der Meinung sie müsse auch ein bisschen das Land selbst, neben dem dicken Hotel kennenlernen. Ab in den Omnibus und ab in die City. Wie soll ich euch die Stadt näher bringen, als mit reichlich Fotos? Los geht’s:

Um Nadine auch die echte griechische Küche näher zu bringen, habe ich uns im Nachmittag ein dickes Menü bestellt – was ein Festmahl!

Also was das ganze leibliche Wohl und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, ist Griechenland bei mir immer noch sehr hoch im Kurs!

Zurück im Hotel gönnten wir zwei uns erstmal ein paar Drinks an der Bar, bis ich das hier entdeckte.

Wtf! Bei dem Anblick überkommen mich selbst jetzt, Monte später, Fragen über Fragen! Die wohl wichtigste – wie? Wie kann eine Frau eine ganze Kloschüssel umschmeißen? Welche Menschen tun sowas? Warum sagt man nicht Bescheid und bittet um Hilfe? Nichts desto trotz bin ich zunächst kurz in schallendes Gelächter ausgebrochen. Ich habe meine Schadenfreude einfach nicht im Griff. Definitiv nicht meine charmanteste Eigenschaft!

Zeit den Abend auf dem Balkon ausklingen zu lassen!

Den nächsten Tag widmeten wir der Sonne und dem süßen Nichtstun, bis wir unser erstes á la Carte Restaurant besuchten. Die Taverne. Zuvor gab es noch das obligatorische Nachmittags Bierchen.

Bei gutem Wetter und mit guten Menschen um mich herum habe ich einfach nur Quatsch im Kopf. Da es sich bis heute nicht geändert hat, sehe ich die Chancen dahin gehend auch eher als gering, dass meine Verrücktheit sich irgendwann in Wohlgefallen auflöst. Für manche scheine ich aber ein top Unterhaltungsfaktor zu sein.

Ich fordere meine Freunde gerne heraus. Ein bisschen, wie mein Papa uns als Kinder früher. So bat ich Nadine sehr viel zu probieren. Es gab wirklich alles! Verschiedenes Fleisch, alles mögliche aus dem Meer, wilde Dessert Kreationen. Am überraschendsten eindeutig , dass sie Tintenfisch mag! Für jemanden, der sonst weder Fisch noch irgendwas anderes aus dem Meer probiert war ich wirklich stolz.

Nachdem ich wirklich alles und Nadine überraschend viel probiert hatten, platzten uns beiden beinahe die Bäuche. Wir haben auch bei weitem nicht alles aufessen können. Für zwei Personen war das alles viel zu viel. Es ist aber ein fixes Menü, so konnten wir nichts abbestellen.

Wir spazierten bergauf und bergab ein wenig durch die Anlage.

Als wir da so happy und zufrieden unser Weinchen tranken, kam die Einladung von Manolis später auf die Dachterrasse.

Er hatte ein Auge auf Nadine geworfen. Ich war eher in meiner Funktion als fleischgewordener Google Translator vor Ort.

Am Ende war es ein richtig lustiger Abend. Es kamen noch Kollegen von Manolis dazu und wir sprachen über Gott und die Welt.

Das was wir taten wiederholte sich, so ist All Inclusive eben. Es gab nochmal ein bisschen Strand…

… ein bisschen Pool…

PS: ja ich werde in einer Woche wirklich so braun

… ein bisschen mehr schöne Aussicht…

… unser süßes Haustier Wilfried (musste ich kurzerhand umsiedeln für den Hausfrieden)…

… ein bisschen mehr Dachterrasse…

… und ein wunderschöner letzter Abend mit einem weiteren á la Carte Menü und diversen Gängen.

Wie gut, dass wir zwei auch hier den Deal hatten, dass beide alles probieren. Was für ein Gaumenschmaus.

Eine Show wurde uns natürlich auch noch geboten. Also ihr seht Wasser, Wein, Raki und Brandy … kann man ja mal.

Ein letztes Mal diese Aussicht bei Nacht und ein letztes Selfie auf dem Balkon.

Cheers ihr Lieben, feiert den Ausklang von 2023 und den Beginn von 2024 ❤ Habt einen wundervollen Start in das nächste Jahr. Ich versuche bis zu meiner nächsten Reise die noch ungeschriebenen Beiträge fertigzustellen. Aber seid gütig und seht es mir nach, falls es nichts klappen sollte. Fühlt euch gedrückt ihr Lieben.

PS: Nadine und ich hatten zusammen so eine schöne Woche, dass wir uns durchaus eine Wiederholung vorstellen können. Mal schauen, wann und wo es dann hingeht. 🙂

Veröffentlicht von easy-the-gypsy

Bunt, verrückt und für jede Reise zu haben

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